TUISHOU / PUSH HANDS

Meine Haupt-Assoziationen zur Tuishou-Thematik sind: Treffen / Training / Fortbildungen / Module, Grundlagen, Philosophie. Und natürlich: Gemeinsame Standards zur De-Mystifizierung. Damit unterscheidet sich  die "Community mit Weitblick" des DTB vom "Kopfkino des Mainstream-Pushhands" und seinen Mantras des "Push-Hands-Syndroms".

Meine Faszination sind die Potentiale und die Kreativität, die durch das Partner-Training der Inneren Kampfkünste geweckt werden. Das Schlüsselwort chinesischer Meister ist aus gutem Grunde "Fansong (Lockerheit / Flexibilität)". Diese Offenheit, die über das Normale hinausgeht ist ja "eine Art Transzendenz" und ähnelt dem "Wuwei" der Denkweise der Taoisten und Buddhisten aus dem Reich der Mitte!

Bei den "Klebenden Händen" geht es um das Siegen in widrigen Umständen. Ich fasse die "DNA des Pushhands" gern so zusammen: Je ungünstiger die Situation, desto wichtiger ist das Aufspüren und Realisieren der Konstellation, die den Sieg bringt. Auch für diese Strategie lautet die Zauberformel "Outside The Box"! Der dafür nötige "Blick über den Tellerrand" ist ja ein zentrales Wesensmerkmal meiner ganzheitlichen Methodik.

Kleben / Haften im Push Hands

Ein praktisches Beispiel für dieses "Zu-Ende-Denken" ist das in den Klassischen Schriften geforderte "Kleben / Folgen / Anhaften", also der spürende Hautkontakt. Diese Sensorik ist ja nicht Selbstzweck sondern ermöglicht eine Fülle von Informationen über den Hier-und-Jetzt-Zustand des Kontrahenten. Bei der Ausführung der entscheidenden Technik, die den Sieg bringen soll, ist Kleben / Folgen natürlich kontraproduktiv, denn ich möchte ja schneller sein als mein Gegenüber.

Push Hands / Tuishou - das chinesische Händeschieben im DTB

Die Termini "Tuishou" und "Push Hands" werden im DTB-Verband übergreifend definiert - und damit entscheidend anders als in der "Pusher-Szene" üblich. Während in Deutungen wie der Wikipedia der Bezug zum Taijiquan im Mittelpunkt steht, vermeidet der DTB die damit verbundene Reduktion durch seinen Fokus auf das Taiji-Prinzip (Yin-Yang-Philosophie. Damit sind die Pushhands-Charakteristika viel angemessener nachzuvollziehen.

Zudem ergeben sich durch diesen "Outside-The-Box-Ansatz" ein umfängliches Repertoire an Potenzialen im Bereich der Resilienz bzw. der "Soft Skills", die nun jedem Interessierten zur Verfügung stehen.

Die Partner-Programme des DTB-Spitzenverbandes mit Tai Chi Chuan und Qigong sind für jeden geeignet. Sie stellen ein perfektes Resilienz-Training dar, mit dem jeder seine Möglichkeiten erweitern kann. Beim Pushhands bilden Widerstandskraft und Flexibilität ein nicht enden-wollendes Wechselspiel, das der Bezeichnung "Klebende Hände" alle Ehre macht.

Die Partner-Übungen des DTB-Spitzenverbandes sind von der ZPP für Krankenkassen-Kurse anerkannt. Sie sind Bestandteil des bundesweiten Curriculums und werden in den Fortbildungen für Tai-Chi-Qigong-Lehrende unterrichtet. Nach einer Konzept-Einweisung kann jeder sie für seine eigenen Kurse nutzen.

Push Hands ist eine "Begegnung der besonderen Art", bei der innere Aspekte und äußere Aspekte eine Einheit bilden. Bei der mitgehend-haftenden Berührung erhält jeder Übende einen stetigen Fluß von Informationen über Zustand und Aktivitäten des anderen. Push Hands trainiert besonders die Bewußtheit in der Bewegung mit einem Partner. Die Interaktion mit allen Sinnen schärft die Präsenz im "Hier und Jetzt".

Synonyme: Pushhands, Pushing Hands, Tui Shou, Schiebende Hände, Klebende Hände. Verwandte Themen: Qi, Fajin, Doppelgewichtigkeit, Da Lü, Kampfkunst, Wettbewerbe, Zentrales Gleichgewicht.

"Push Hands / Tui Shou" ist die Bezeichnung für Zweikampf-Übungen des chinesischen Wushu / Neijiaquan im Allgemeinen und des Tai Chi Chuan (Taijiquan) im Besonderen. Jedoch ist diese traditionelle Disziplin mit ihrer ausgeklügelten Methodik, die weltweit viele Menschen fasziniert und inspiriert, vielerorts geprägt durch Heilslehren, Lobby-Verbände und unqualifiziert Lehrende.

Das chinesische Tuishou umfaßt ein breites Spektrum an weich-fließenden Partnerübungen. In dieser Sparte verbinden sich Taijiquan und Qigong auf das Innigste, wobei auch Fajin-Explosivkraft und die Yin-Yang-Philosophie eine tragende Rolle spielen.

Besonders auf Push-Hands-Treffen können die Adepten ihre Kenntnisse vergleichen und sich beim Training über die Zweikampf-Routinen mit vielen wechselnden Partnern austauschen. Und mehr noch: Das Praktizieren des "Hände-Schiebens" erzeugt eine ausgewogene dynamische Balance von Nähe und Abgrenzung, wie sie der Mensch braucht. Diese Konstellation befriedigt das Bedürfnis vieler Menschen nach Begegnung und Austausch einerseits und nach innerer Eigenständigkeit andererseits. 

Korrekt erlernt sind die Techniken der "Schiebenden Hände" der Königsweg zum Verständnis der "Chinese Martial Arts Internals". Ihre Attraktivität verdanken sie der Dynamik ihrer ausgeklügelten Details, die eine unvorteilhafte, bedrohliche Lage in eine dominierende Sieger-Position wandeln sollen - ganz so wie es die Inneren Kampfkünste in ihren "Martial-Arts-Essentials" beschreiben. Bekannt sind die "Taiji-Prinzipien" des Yang-Taijquan und des Wu-Taijiquan.

In allen Taijiquan-Stilen gibt es überlieferte Push-Hands-Techniken - am bekanntesten sind die Yang-Stil-Routinen. Sie bildeten eine Grundlage des Curriculums von Yang Chengfu. Bekannt wurden sie u. a. durch Videos mit Fu Zhongwen und die Fotos von Yearning K. Chen. Verbreitet sind auch die Pushhands-Spielarten des Chen-Taijiquan und des Wu-Taijiquan. Quelle: Hannover: Freies Push Hands / Tuishou: Ausbildungen Treffen.

Push Hands auf dem Prüfstand

In jüngster Zeit schießen neue Pushhands-Spielarten wie Pilze aus dem Boden - und sie werden von der "Pusher-Szene" enthusiastisch gefeiert. Doch diese Entwicklung der "gefühlten Fakten" hat seinen Preis: Die Reputation der Tuishou-Partnerübungen ist im freien Fall. Schlimmer noch: Taiji-Meister schätzen ihre Fähigkeiten völlig falsch ein, verlieren gegne mittelmäßige Herausforderer "externer Systeme" und nehmen Zuflucht zu Tricksereien und Fakes.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das Korrektiv des Taijiquan-Qigong-Bundesverbandes DTB ev an Bedeutung für Ernsthafte, denen es um die Erreichung höherer Potenziale geht. Doch es zeigt sich, daß vielen das nötige Hintergrundwissen fehlt, um Sackgassen im Vorwege auszuschließen. Als Orientierungshilfe dient die DTB-Doku Push Hands in Deutschland.

Ihr Kernpunkt: Das "Pusher-Weltbild der Szene" postuliert eine unmittelbare Beziehung von "Tuishou" und "Tai Chi Chuan (Taijiquan)". Dieser unlogischen und irreführenden Sehweise setzt der DTB-Verband sein Korrektiv gegenüber. Es beruht auf einer unmittelbaren Beziehung von "Tuishou" und dem "Taiji-Prinzip der Yin-Yang-Philosophie". Dadurch ergibt sich eine angemessene Definition von "Innerer Kampfkunst". Dies wiederum enthüllt, daß es eine viel größere Anzahl von Tuishou-Stilarten in Asien gibt - bis hin zum Aikido, Judo und Jujutsu.

Sie bildet die bundesweit gültige Richtilinie für DTB-Meetings und Block-Module: Freie Push-Hands-Treffen 2021.

Push-Hands-Berufsbild und Kompetenzprofil

Mein Push-Hands-Unterricht hat auch das verzerrte Berufsbild korrigiert, das viele Lehrer verinnerlicht hatten. Vielerorts kursieren ja falsche Erwartungen und crude Vorstellungen von "Weichheit, die Stärke besiegt". Mit solchen oberflächlichen Interpretationen lassen sich umfänglichere Potenziale nicht ausschöpfen. Mit meiner Methodik kann jeder seine individuellen Kompetenz-Profile paßgerecht entwickeln - ganz ohne "Qi-Esoterik" und "Guru-Nimbus"!

Meine Konzepte für die Prävention sind von Krankenkassen und der Service-Stelle ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention) zugelassen. Sie stehen allen DTB-Mitgliedsvereinen, Arbeitsgruppen und Lehrbeauftragten kostenfrei zur Verfügung.

Push-Hands-Prüfsiegel für DTB-Schulen

Der DTB-Spitzenverband hat moderne Qualitätsstandards entwickelt für Push Hands als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Sie tragen das Prüfsiegel des Weiterbildung HH. Dazu gehören Stundenbilder, Kursleiter-Manuale, Standardisierte Konzepte und Teilnehmer-Handouts. Freie Pushhands-Online-Kurse mit Lernerfolgskontrolle runden die Materialien ab. Downloads hier: Freies Push Hands beim Verband . Mit dem DTB-Prüfsiegel garantieren Push-Hands-Schulen einheitliche Standards.

Push-Hands-Ausbildungen / Tui-Shou-Ausbildungen in Hamburg

Dr. Stephan Langhoff, Tai-Chi-Qigong-Lehrer aus Hamburg, befaßt sich seit 50 Jahren mit dem Übungsgut. Er bietet Push-Hands-Workshops, Seminare und Ausbildungen an, die alle Facetten des "Händeschiebens" umfassen. Auch in 2020  findet eine Pushhands-Ausbildung Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. statt. Se ist bereits ausgebucht. Der berufsbegleitende modularisierte Block-Unterricht richtet sich an Menschen, denen Faktencheck und Ideologie-Freiheit wichtig sind. Dieser höchst anspruchsvolle Ansatz ist nicht so weit verbreitet wie die gängige Esoterik-Folklore. Doch sollten sich Interessierte wirklich lieber für einen Vertreter einer Heilslehre oder für einen Lobbyisten entscheiden? Klüger wäre es m. E. sich bereits im Vorwege über die Nachteile zu informieren, um später nicht Lehrgeld zahlen zu müssen.

Push Hands / Tui Shou in der heutigen Zeit

DTB-Geschäftsführer Dr. Langhoff ist einer der wenigen, die für mehr Transparenz in der Push-Hands-Community eintreten und Push-Hands-Ausbildungen mit dieser Methodik anbieten. Die gängigen Klischees und das Fremdeln mit den Fakten haben vielerorts mit großem Tamtam eine Glamour-Welt geschaffen, in der ihre Spin-Doktoren fleißig immer neue Kulissen herbeizaubern. Lobbyisten und Gurus von Heilslehren propagieren die Deutungshoheit ihrer "Chi-Welten" und haben ihre eigene Dynamik entwickelt, die vom Mobrule-Spin der Socialmedia noch befeuert wird. Sie künden von "unbesiegbarer innerer Kampfkunst Taijiquan". "Spielen", "Tanzen" etc. sind ihr "Shiboleth".

Doch die Folge ist spürbar: Niveau und Reputation der "Klebenden Hände" sind stark gesunken. Das ist bedauerlich, denn eigentlich hat Push Hands gerade dem Westler in puncto Innerer Kraft ein unerschöpfliches Potenzial zu bieten. Ich denke dabei an Entwicklung von "Soft Skills" durch Resilienz-Training und Verständnis der Taiji-Essentials. Dazu gehört nicht zuletzt auch Kompetenz in der Yin-Yang-Philosophie im Bereich von Strategie und Taktik. Mein neuer Essay geht auf die wichtigsten Thematiken detailliert ein..

Freies Push Hands (Sanshou Free Pushing Hands)

Freikampf und Semi-free Sparring wie man es von anderen Kampfkunst-Stilen her kennt, gibt es auch im Tuishou. Bei diesen offeneren Formen sind die Partner nicht beschränkt auf festgelegte Pattern sondern können freier agieren und reagieren. Dieses Wechselspiel ist je nach Reglement unterschiedlich eingeschränkt. Oberste Priorität hat bei den Sessions natürlich die Gesundheit und Unversehrtheit des Kontrahenten.

Meisterklassen und ihre Qualität

Eingefleischte Tai-Chi´ler beanspruchen oft eine Sonderstellung ihres Tuishou gegenüber "externen Stilen". Sie berufen sich dabei u. a. auf Altmeister Yang Chengfu und seine Kommentare zu den klassischen Schriften. Doch jeder ernsthaft Interessierte sollte hinter diese "Kulissenschieberei" schauen und sich selbst eine fakten-basierte, ideologie-freie Meinung bilden - jenseits von Kopfkino und Fantasterei.

Bereits in den Neunziger Jahren leiteten in Hamburg chinesische Meister auf Einladung von Dr. Langhoff Master-Classes / Workshops für das Pushing Hands. Dabei zeigte sich aber auch, daß deren Spielarten des "Hände-Schieben" für realisische Selbstverteidigung wenig nützlich ist - und sogar für den Anwender gefährlicher sein kann als für den Gegner (!). Daher sollten sich besonders Anfänger nicht blenden lasen von Titeln wie "Master-Classes" und ähnlichem.

Push Hands / Tui Shou in Deutschland - Artikel von DTB-Geschäftsführer Dr. Langhoff

Den früher nur an auserwählte Schüler weitergegebenen Tuishou-Kampfkunst-Techniken mit Partner haftet auch heute noch etwas magisch-mystisches an. Kein Wunder, denn Taijiquan als "Innere Kampfkunst" wurde früher in den chinesischen Familien-Dynastien als Geheimnis gehütet. Vielerort herrscht auch heute noch eine Art von Korpsgeist, der unbedingten Zusammenhalt fordert. Dadurch hat sich im Laufe der Zeit ein immenser Ballast von Esoterik-Folklore angehäuft, der das Verständnis erschwert und letztlich auch die Weiterentwicklung behindert.

Es lohnt sich allemal für jeden ernsthaft Praktizierenden, genauer hinzuschauen und dabei auch kritische Fragen zu stellen, die woanders aus falsch verstandener "Politischer Korrektheit" unerwünscht sind. Dies betrifft nicht nur Organisationen chinesischer Push-Hands-Meister mit Heilslehren sondern auch Vertreter von Lobby-Verbänden. Durch Aufklärung, Alternativen und Korrektive kann der weit verbreiteten Unsicherheit und Frustration am besten entgegengewirkt werden. Möchte man an Push-Hands-Treffen teilnehmen, so sollte man zuvor klären, wer der Veranstalter ist und welche Lehrbeauftragten den Event leiten.

Auch bei der Tuishou-Thematik sichert die Konzeption des "Richtig Lernens und Lehrens" den Lernerfolg und ein tieferes Verständnis für den Umgang mit Krafteinwirkung auf den eigenen Körper und den des Kontrahenten. Theorie und Praxis stehen dabei in einem ausgewogenem Verhältnis, während sie in der Szene bezeichnenderweise oft auseinanderklaffen. Quelle: Push Hands Tuishou Treffen 2021.

Auch sollte man Organisationen nicht verwechseln - siehe die DTB-Distanzierung vom DDQT hier: DDQT: Taijiquan-Qigong-Verband.

Push Hands / Tui Shou - Meister-Graduierungen

In der heutigen Zeit wird die Kompetenz chinesischer Meister weitaus kritischer hinterfragt als in der Vergangenheit. Grund genug also, sich einmal intensiver mit der Graduierung "Tuishou-Meister" bzw. "Push-Hands-Meister" zu beschäftigen. Dies ist auch ein Dauerthema der DTB-Treffen. Dabei spielen Aspekte wie Wettkampf-Regelwerke, Schiedsrichter-Qualifikation und die Werthaftigkeit der Verleihungen von Medaillen durchweg nur eine kleine Rolle. Quelle Competition-Rules and Medals: TUISHOU: Push-Hands-Meister.

Push-Hands-Shows und Tricks

Quelle: Artikel "Taiji und Qigong in Deutschland aus wissenschaftlicher Sicht"Chinesische Push-Hands-Meister gefallen sich oft darin, eine ganze Gruppe von Schülern "wegzupushen". Ich halte solche Spektakel für reines "Infotainment" und völlig unrealistisch, wenn man sie mit der Elle der Kampfkunst und der Wissenschaft mißt. Tuishou-Demos können - besonders Laien - ein irreführendes Bild vermitteln, weil die Schüler des Meisters oft willfährig mitspielen und dann die Taiji-Prinzipien gar nicht ihre Wirkung entfalten können. Bildquelle: Artikel "Taiji und Qigong in Deutschland aus wissenschaftlicher Sicht". Bei vielen Tuishou-Demos wird spekuliert, ob es sich um Innere Kraft oder um Fakes handelt. Für viele liegt wohl die Wahrheit in der Mitte. Wichtiger ist jedoch die Grundregel: Spektakuläre Eindrücke beruhen bei vielen Zuschauern auf Unkenntnis der zugrundeliegenden physikalischen Gesetze. Darauf weisen viele Experten östlicher Künste immer wieder hin.

Termine für Push-Hands-Treffen 2021 im DTB

Aktuelle Termine für die berufsbegleitenden Fortbildungen im Block-Format und das Curriculum der einzelnen Pushhands-Patterns finden Sie auf der Homepage des DTB-Dachverbandes. Feedback, Lehrmaterial und Videos hier: Qigong-Taiji-Ausbildung Göttingen.

Push-Hands-Treffen Deutschland

Archiv Push Hands Treffen Training

Push-Hands-Treffen Deutschland

Theorie und Praxis der "Schiebenden Hände" werden auf den Treffen genau erklärt. Videos von den Treffen im Multimedia-Archiv und beim Tai-Chi-Qigong Verband.

Push Hands Treffen Deutschland

Das chinesische "Tuishou" wird in der "Push-Hands-Community" leider häufig ohne die Hintergründe von Kampfkunst, Qi und Philosophie behandelt (z. B. im Curriculum der Yang Familie). Grundsätzlich sollte es bei Push-Hands-Meetings um die Einheit des Menschen mit seiner Umwelt bzw. mit seinem Partner vor dem Hintergrund des ewigen Wandels gehen. Dabei ist es falsch, "Kraft gegen Kraft zu setzen". Daß dies auch heutzutage noch so häufig zu beobachten ist, zeigt, wie schlecht manche Lehrenden in den Prinzipien der Pushhands-Patterns ausgebildet wurden. Siehe dazu auch die Nairiki-Doku der SYR-Studygroup und das Feedback hier zum Hamburg-Seminar von Toby Threadgill über die Nairiki des Shindo Yoshin Ryu Jujutsu von den Absolventen der Ausbildung Berlin. Sie schrieben ihre Abschlußarbeit über das SYR-Leitthema Ten-I, Ten-Tai und Ten-Gi. Diese drei grundlegenden Prinzipien prägen das Wado Ryu.

Push Hands Treffen Kiel, Lübeck, Hamburg, Hannover

Push Hands Treffen : In der Hohen Schule des Push Hands spielen die Prinzipien des Yin-Yang eine entscheidende Rolle. Quelle Push Hands Kiel. Auf der letzten Veranstaltung wurde die neue Lernerfolgskontrolle vorgestellt. Diese begleitende Lernkontrolle betrifft das Push-Hands-Heimstudium mit den Lehr-DVDs des DTB-Zentralverbandes. Die DVDs dienen der Vor- und Nachbereitung der Events und sind kostenlos downloadbar. Quelle: TUI SHOU: Freie Push-Hands-Treffen Region Hannover. Siehe dazu auch die Chronik der Veranstaltungen seit dem Beginn im Jahre 2000. Es wurden bislang über 80 Treffen veranstaltet: Internationale Push-Hands-Treffen.

Push-Hands-Varianten: Dalü (Talü, das Große Ziehen)

Beim "Großen Ziehen" einer Übung für Fortgeschrittene werden vier Grundtechniken in Kombination mit Schritten ausgeführt: Cai (Ziehen), Lie (Spalten), Zhou (Ellenbogenstoß) und Kao (Schulterstoß). Ein DTB-Arbeitskreis hat dazu Online-Kurse publiziert (Quelle: AK Freies Push Hands Hannover).

Push Hands, Fu Shengyuan (Sohn von Fu Zhongwen)

DDie Push-Hands-Koryphäe Fu Zhongwen war ein direkter Schüler von Altmeister Yang Chengfu, der das Yang-Family-Push-Hands in China einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte. Auf dem Foto sieht man seinen Sohn Fu Shengyuan in Hamburg mit Dr. Stephan Langhoff, dem Leiter des Tai Chi Zentrums, der den chinesischen Meister für Lehrgänge nach Hamburg eingeladen hatte.

Push Hands: Fu Zhongwen-Style

Push Hands nach Yang-Taiji-Meister Cheng Manching

Dem westlichen Kampfsport zugänglich wurde Pushing-Hands ab ca. 1938 durch Schriften und Unterricht des berühmten Gelehrten und Tui-Shou-Meisters CCheng Manching (Zheng Manqing). Seine Überbetonung der "Qi-Energie" wurde von seinen Schülern beibehalten, wenngleich dieses Verständnis zu vielen Irrtümern und Fehleinschätzungen beigetragen hat.

WO LERNEN SPASS MACHT:

Zentrale Tai Chi Deutschland 1  Qi-Arbeitskreise im Qi Gong Dachverband  Tai Chi Deutschland Zentrale Tai Chi Deutschland 3 Zentrale Tai Chi Deutschland 2 Zentrale Tai Chi Deutschland 5

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